Wir haben uns mal erlaubt Yves von Freitagabend bis Montag Nachmittag “abzuschieben”. Noch etwas Zweisamkeit genießen bevor der zweite kleine Mann kommt und dann mussten wir auch noch gaaaanz viele Sachen erledigen die mit Kind einfach nicht in kurzer Zeit zu erledigen sind.
Yves war von Freitag bis Sonntag bei meinen Eltern und Sonntags gab es dann die “Übergabe” an Mattys Eltern.
Was ich so erzählt bekam hatte Yves in der Zeit wirklich viel Spass. Und kaum hatten wir unser Kind abgeschoben war (bin immer noch) ich am nächsten Tag “krank” (Schnupfen, Husten, Kopfweh…). Den Samstag haben wir ganz gemütlich angehen lassen. Wir sind Frühstücken gegangen (das mach ich ja sooo gerne), waren bummeln, haben einige Sachen gekauft die wir noch brauchten und Abends waren wir mit Andi und Jeany unterwegs….
Am Sonntag haben wir dann im Obergeschoss gewütet und alles fürs zweite Kind soweit fertig gemacht (bis auf die Sachen die ich in meinem Zustand nicht machen kann) und Abends hab ich mir ein schönes, warmes, entspannendes Bad eingelassen. So richtig gemütlich mit Kerzen und Lavendelduft – nur der Sekt hat gefehlt. Das war richtig entspannend – so entspannen konnte ich schon lange nicht mehr. Während ich in der Wanne lag konnte ich super meinen Bauch betrachten und habe festgestellt dass es nicht nur mir gefällt. Allerdings was der kleine Mann nicht so entspannt wie ich – er drehte sich hin und her und ich konnte von Schulter bis Fuß alles spüren. Ich hatte Ausbuchtungen und Dellen die waren echt heftig – bis jetzt hatte ich die noch nicht so gesehen…
Matty konnte während dessen PC zocken und ich hab mich nach dem Bad auf die Couch gekuschelt und noch nen lustigen Film geschaut.
Montags haben wir die alte Küche im Keller aufgebaut (nur die Hängeschränke müssen wir noch aufhängen) und Nachmittags waren wir beim Frauenarzt. Dort haben wir uns mit Gaby und Yves getroffen, danach haben wir Matty zum Tischtennis gefahren und Gaby ist dann noch mit zu uns gekommen. Dort angekommen haben wir etwas Kuchen gegessen und Yves hatte von jetzt auf gleich erbrochen – armer Knuffel – nix weiter dabei gedacht – wahrscheinlich zu viel gegessen. Da er sehr müde war hab ich ihn dann Bett fertig gemacht. Gaby hat noch Buch mit ihm geschaut und ich hab ihm dann noch ein kleines Fläschchen gegeben. Nach ca. 30 Minuten hatten wir dann durchs Babyphone gehört dass er wieder gebrochen hatte. Also sind wir hoch, Bett abziehen, frisch überziehen, Kind umziehen und wieder ins Bett. Ojeh, wird er krank, oder nur den Magen etwas verdorben? Naja, morgen hätten wir eh Kinderarzttermin (U7) also mal sehen was der sagt. Bis jetzt ist es ruhig und Yves scheint zu schlafen – mal sehen wie die Nacht wird….

Okt 12 2009

Dicke Lippe…

Daniela | Eltern 1.0 | 0 Kommentare

Am Donnerstag hatte ich Termin beim Frauenarzt.
Ich saß im “Wartezimmer” im Obergeschoss (dort ist der Raum von der Hebamme) mit Yves; dort stehen nur 3 Stühle vor einer nächsten Treppe die nach oben führt.

So saß ich links, Yves in der Mitte und rechts neben ihm eine Hochschwangere (Verena) mit der ich mich gut unterhielt. Sie hat auch ein Kind in Yves Alter und so ging es natürlich um die “Großen”.
Sie sind so quirlig und viel am rumturnen … und in dem Moment fällt Yves vom Stuhl und knallt mit dem Gesicht auf den Treppenabsatz vor dem Stuhl.
Das ging so schnell dass ich gar keine Chance hatte ihn aufzufangen. Jedenfalls hab ich ihn schnell auf den Arm genommen und er blutete ganz heftig aus dem Mund und der arme Knuffel hat bitterlich geweint.

Oje oje, noch alle Zähne drin? Schon standen 4 Frauen um uns herum und jede war vom vielen Blut total entsetzt. Schnell was zum kühlen drauf gehalten und als es dann etwas nachgelassen hatte zu bluten konnte ich mir alles mal näher betrachten.
Zähne waren noch alle drin, aber die Unterlippe war oben tief eingerissen und ich dachte nur dass muss bestimmt genäht werden.
Dann sah ich das die Unterlippe unten auch aufgeplatzt war und ich dachte – sch….. der kleine Mann hat sich die Unterlippe durchgebissen.
Zum Glück hat die Hebamme alle möglichen Kügelchen vor Ort und so bekam der zitternde kleine Knuffel erst mal Arnika und noch ein paar andere Kügelchen zur Beruhigung – davon hätte jede anwesende Frau eigentlich auch welche nötig gehabt, aber soweit haben wir Frauen gar nicht gedacht.

Ich schnappte also den Kleinen, packte ihn ins Auto, rief von unterwegs aus Matty an, erzählte ihm was passiert war, holte ihn ab und wir fuhren nach Homburg in die Kinderklinik.
Eigentlich wäre ich bei sowas auch alleine nach Homburg gefahren, aber Hochschwanger wollte ich jetzt nicht alleine da durch.
Denn ich muss zugeben ich war auch etwas nervös und bekam Schweißausbrüche. In der Klinik wurde dann überprüft ob alle Zähne fest sind und beschlossen dass es nicht genäht wird – Glück gehabt.

Jetzt hat unser armer, kleiner, tapferer Knuffel ne dicke Lippe und ich hatte keine Untersuchung und auch keine Akupunktur – aber das wird am Montag nachgeholt – hoffentlich ohne weitere Zwischenfälle…

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