Der arme Henry muss durch die gleiche Mühle, wie der Yves auch.

Polypen raus und vermutlich auch Paukenröhrchen… Am 4.8. ist die OP. Zur “Vorbereitung” musste ihm heute Blut abgenommen werden. Und genau wie Yves hat er extrem schwierige Venen.

Yves hatten sie bei seiner ersten Blutabnahme so zerstochen, dass er sehr lange daran zu knabbern hatte.

Netterweise hat unser Kinderarzt Urlaub und ich durfte mit Henry zu einer Vertretungspraxis. Danie blieb mit Yves zu hause, so lag es an mir mit Henry diese Mission durchzuziehen.

Die Arzthelferin habe ich versucht zu briefen, aber die hörte irgendwie nicht zu und hat nur so Standardantworten zurückgegeben, wie “schaffen wir schon”… “das Festhalten wird ihn am meisten ärgern” etc.

Naja, da war ich mal gespannt. Sicher war nur, dass ich ihn nicht so zerstechen lasse wie Yves und sollte es extrem werden, den Versuch abbrechen werde!!

Erstmal wurde Henry untersucht und da dämmerte es ihr anscheinend, dass ich vielleicht doch Recht haben könnte und sie rief sich “Unterstützung” über die Hausanlage bei. Dann ging es los. Zwei Frauen und ich hielten den armen Knuffel fest. “Ganz schön kräftig, der Kleine” hieß es dann.. Jepp, er muss sich ja täglich gegen einen großen Bruder behaupten!

Dann stocherten sie in seiner Armvene herum. Der Arme. Das war echt Folter! Und ergebnislos… Wie vermutet.

Henry war ziemlich panisch (natürlich nur weil er festgehalten wurde :-/ ), aber sie brachen relativ schnell ab. Nun musste eine andere Strategie her: Kind in einem Handtuch fest einwickeln (fast wie pucken) und dann in eine Kopfvene pieksen und das Blut auffangen. Das klappte.

Dann durfte ich Henry wieder anziehen und als er dann auch noch drei Gummibärchen bekam, war der Stress zum Glück schnell vergessen. Er war echt tapfer! Als die Arzthelferin dies ihm sagte, hat er das “Löwengeräusch” gemacht, also gefaucht wie ein Löwe.

Tapferer Löwe bist du, Henry.

RSS Trackback URL Matty | 28. Juli 2011 (20:50)

Alltag, Eltern 2.0

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