Gestern war nun die OP von Henry. Die Polypen mussten raus und sie wollten noch einen Hörtest machen, um ggf. auch Paukenröhrchen zu setzen.

Yves haben wir dann erst mal morgens um 6:30 geweckt und gebrieft. Also dass Henry heute operiert wird und er wir rücksichtsvoll mit ihm sein sollen.

Als erstes rannte Yves dann ins Zimmer von Henry, der da noch schlief und rief :

“Hallo Henry!  Du hattest OP?  Und? Hats Spass gemacht?! ”

Neee so wars nicht gemeint…

Naja egal. Dann erst mal ohne Frühstück nach Landstuhl zur Oma, Yves und sein Schlagzeug ausladen (have Fun) .

Dann zur Klinik und nach kurzer Wartezeit waren wir auch dran. Danie ist mit ihm in den Vorbereitungsraum gegangen und nach kurzem Kampf mit der Narkosemaske hat Henry geschlafen und Danie kam zu mir zurück.

Die OP an sich geht schnell, aber allein der Hörtest soll ca. ne halbe Stunde dauern, also sind wir in die benachbarte Bäckerei, um Danie ein belegtes Brötchen zu kaufen.

Wieder oben hat Danie gerade 2 mal ins Brötchen gebissen, da kam auch schon ne Schwester und führte uns in den Aufwachraum zu unserem Knuffel.

 

Der war ziemlich mitgenommen und brauchte gut 40 Minuten um halbwegs aufzuwachen. Im Vorbeirennen erzählte uns ein Doc, dass das Gerät für den Hörtest defekt ist…

 

Na Danke auch!

Dann haben die ihm keine Paukenröhrchen eingesetzt, wobei es relativ sicher ist, das er die brauchen wird (Ich brauchte die damals, Yves auch und laut Aussage HNO er auch zu 99 %).

Toll, jetzt dürfen wir ihn nochmal hier her bringen. Danie war dabei richtig sauer zu werden und keiner war da, um uns wirklich zu informieren.

Nach endloser Zeit, während der wir schon die Klebe-Elektroden vom Kind abgemacht hatten, kam dann endlich der Operateur und eine Schwester, die dann den venösen Zugang entfernt und uns aufgeklärt haben:

 

Polypen wurden entfernt und “prophylaktisch” in beiden Ohren Paukenröhrchen gesetzt.  Es ist nun sicher, dass das auch nötig war.

Puhh. So muss er deswegen nicht nochmal gequält werden…

Als erstes hat ihn ein in der Ferne vorbeifahrender Zug irritiert. Sowas hat er anscheinend noch nie gehört…

Henry hat dann in Landstuhl lange geschlafen. Nach dem Aufwachen hat allerdings das Schlucken des leckeren Kuchens weh getan (“Aua”) und auch der Ibuprofen-Saft war nicht wirklich lecker.

Aber Yves war total lieb zu ihm und heute am nächsten Tag war alles vergessen.

 

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