Meine Ex-Nachbarn haben sich an mich gewand, da sie jetzt auch in den Genuss von schnellem Internet per Kabel kommen wollten. Als der Zugang freigeschaltet war, sollte ich vorbeikommen und ihnen helfen 2 Notebooks und einen Desktop PC ins Netz zu hieven.
Folgendes Bild bot sich mir:
Kabelmodem im Keller(!) und ein ca 60 m Netzwerkkabel frei schwebend durch das Treppenhaus bis in den 2. Stock. Auf meine Frage, warum sie kein Wlan verwenden da die Rechner entsprechend ausgerüstet sind, kam als Antwort: “Nee die Strahlung ist doch viiieel zu gefährlich” 
Ich habe sie dann doch überreden können eine Funklösung zu besorgen, aber die Zweifel sind noch nicht ganz ausgeräumt. Wobei der Funkrouter gerade mal mit 100 Milliwatt sendet (0,1 Watt).
Da erscheint folgende Kundenmail nun in ganz anderem Licht:
“Ich bin Funkamateur und betreibe bestimmungsgemäße
Amateurfunksendeanlagen. Bei Aussendung mit der mir erlaubten
Sendeleistung von 750 Watt auf den Kurzwellenamateurfunkbändern klingelte
das Telefon ohne das ein Gesprächsteilnehmer vorhanden war. Dieses konnte
im Rhythmus meiner Aussendungen wiederholt werden.
Aus mir noch nicht bekannten Gründen ist die Box nicht einstrahlungsfest
und produziert aber ihrerseits massive Störaussendungen.”
Ja nee is klar. Er beschießt die Box mit 750 Watt und wundert sich…
Ich wundere mich über gar nichts mehr. 





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